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Textauszug Kapitel 5: "Verbale Kommunikation."

Nabend. =]

Ich dachte, es sei mal wieder an der Zeit, etwas online zu stellen, da ich in den letzten Wochen so gut wie gar nichts online gestellt habe. xD 

Wie dem auch sei, ich wünsche viel Spaß. ;-)

 

...

Sonntag früh um 09:30 Uhr. Ich sitze auf der Terasse und genieße gerade meine Morgenzigarette, als ich bemerkte, dass  Schönebergs* mal wieder in ihrem Badezimmer umherwuselten und das Fenster auf Kipp hatten. Schönebergs sind die „Spießigen“ aus der Nachbarschaft. Und sie haben ihr Haus auch direkt neben unseres gebaut. Gemecker nonstop. Wegen den kleinsten Dingen. Auch diese Badezimmergeschichten, die meine Eltern und ich unglücklicherweise immer mal wieder mitbekommen, wenn wir auf der Terasse sitzen, sind ein innerlicher Rückwärts-Orgasmus für uns. An diesem Sonntag nahm ich aufeinmal ein Klatschgeräusch wahr und folgenden Satz vom Alten: "Schöne dicke Arschbacke!". (Das, was ich mir dann die nächsten 10 Minuten vorstellen musste, verdarb mir sogar die Lust auf Nikotin.)

 

Auch ich wurde irgendwann 20 Jahre alt. Ich hatte auch noch unter der Woche Geburtstag, was ich schon mal ziemlich gräßlich fand. Und als ob das nicht genug wäre, fing auch noch meine rechte Burstwarze an, zu jucken. Und das eineinhalb Stunden durchgehend. War sehr schön. Vor allem, weil ich gerade im Unterricht saß und mir irgendwann nur noch die rechte Brust rieb, in der Hoffnung, diesen Juckreiz irgendwie besänftigen zu können. Irgendwann war es in der Klasse ziemlich still, als ich mich zu einer Klassenkameradin drehte und zu ihr meinte  "Ich hasse das 20. Lebensalter!" - "Wieso denn das?" - "Mein rechter Nippel juckt nun schon seit einer verfluchten Stunde!". Die Augen meines Lehrers wanderten direkt zu meinen Brüsten, als ich ihn ansah und so fragte: "Ist irgendwas, Herr Walhoch*?". - "Nene, alles in bester Ordnung...".

 

Da ich ein Jahr gezwungen dazu war, mit dem Zug zu reisen, traf ich innerhalb dieser Zeit auch auf eine Kreatur, bei der man ehrlich nicht wusste, ob es eine Frau oder ein Mann war. Ich weiß nur, dass (wie sich herausstelle, war es eine SIE) diese Person ziemlich viel Masse besaß, einen kurzen Haarschnitt hatte und fast 1,90m misste. Eines Tages stand ich mit einem Bekannten am Bahnsteig in Braunschweig und wartete auf den Zug. SIE war auch da, hatte ein gelbes Shirt mit schwarzen Streifen an und stand über der Markierung, nah den Gleisen. Mein Bekannter sagte, er wolle kurz gucken, ob der Zug schon kommt, als ich ihn lautstark darauf hinwies, dass er sich vor der dicken Hummel in Acht nehmen sollte. Da er aber so lachen musste, konnte er das "Nach-dem-Zug-gucken" auch gleich wieder vergessen.

 

Ironie des Schicksals. Am Bahnhof in Braunschweig war folgende Durchsage zu hören: " Der Zug nach Rheine verspätet sich aufgrund einer Störung im Betriebsablauf um zirka 10 Minuten.". Ich verbrachte 10 Minuten im Wärmeraum. Und wartete. Auf den Zug. Ich guckte irgendwann wieder auf die Uhr. Es waren bis jetzt sogar schon 18 Minuten vergangen und die Bahn war immer noch nicht da. Ein Passant: "Ja... es ist doch immer so...Erst sagen sie 10 Minuten, dann werden es 20 Minuten und so weiter... Janz schlimm.". Ich gab ein "Es kann nur besser werden" von mir. Etwa fünf Sekunden nach meinen Worten ertönte die Lautsprecherdurchsage. "Aufgrund der Störung im Betriebsablauf wird der Zug von Braunschweig nach Rheine entfallen!".

*Namen von der Redaktion geändert!

...

 

Ende.  

 

 

15.7.10 23:30
 


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