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Textauszug 2 Kapitel 3: "Schule."

Guten Tag,

da heute Samstag ist, und ich normalerweise die Textauszüge Freitags wöchentlich online stelle, möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich es gestern mehr oder weniger "verschwitzt" habe. Hier ist aber jetzt (endlich) ein zweiter Teil aus dem Kapitel "Schule." online. 

Viel Spaß beim Lesen. =]

Liebe Grüße

 

...

Meistens fühlte ich mich gerade zu Sommerbeginn so und wenn eigentlich auch draußen unterrichtet werden konnte. Ich öffnete im letzten Schuljahr oft das Fenster, um zumindest drinnen die frische Luft der Natur genießen zu können, da ich immer auf der Fensterseite saß. Doch Frau Salz meinte, das Fenster immer wieder schließen zu müssen, da ihr kalt war, ging ich jedes Mal aufs Neue auf die Barrikaden und das wiederum endete auch jedes Mal wieder damit, dass ich eine schwachsinnige Dis(s)kussion mit dieser Frau führen musste, wieso sie sich nicht dicker anzieht. Ich meine wir "kleinen Schüler" hatten auch so unsere Bedürfnisse und es war ja wohl nicht zuviel verlangt, im Frühling das Fenster offen stehen zu lassen, vor allem, da niemand aus dem Raum eine Pollen- oder Gräserallergie vorwies. Vielleicht aber zog es bei ihr "unten". (Die Frau trägt nämlich keine Unterwäsche...)

Gegen Jahresende kam aber der Brüller, als Herr Finateder (Sportlehrer) und verschiedene Entspannungstechniken beibringen wollte. Zwischen Yoga, progressive Muskelentspannung und autogenes Training fand sich auch Meditation. In Gruppen erarbeiteten wir je ein Thema. Ich beschäftigte mich mit dem Meditieren, da ich mich hobbymäßig schon damit auseinander setzte und Erfahrungen sammelt hatte. Doch der Lehrer wusste ja alles "besser".

Im Körper eines jeden Menschen sind sehr viele verschiedene Chakren (Hauptenergiezentren) vorhanden. Um wirklich richtig meditieren zu können, ist es wichtig, die sieben Hauptchakren zu öffnen. Das ist gerade das allerwichtigste bei dieser Entspannungstechnik und der Lehrer wollte uns ehrlich weismachen, dass es unwichtig sei?! "Er habe sich selbstverständlich sehr viel damit auseinandergesetzt."

Also ich für meinen Teil weiß ja nicht, wie Herr Finateder sich das beigebracht hat, aber seine Methoden scheinen ziemlich für den Arsch gewesen zu sein. Ich finde es eine Frechheit, etwas unterrichten zu wollen, wobei man selber keinen Schimmer von dem hat, was man andere Menschen lehren will. Wenn man von der Theorie schon keinen Plan hat, könnte man die Praxis dieser Unterrichtseinheit wenigstens nach draußen verlegen. Entspannungstechniken bei Sonnenschein und leichter Brise im ruhigen Park. Was gibt’s Besseres? Aber Herr Finateder wollte uns lieber im stickigen Klassenzimmer fast brutal verschimmeln lassen. Ich befand mich seitdem mit diesem Mann auf Kriegsfuß, ohne Rücksicht auf Verluste.

  Bääh, Hier hörts auf. Aber als kleine Entschädigung habe ich mir gedacht, ich stelle einen weiteren kleinen Teil online. :

 

Ich bezeichne die Schule manchmal auch als "Schauplatz für kuriose Dinge". Manchmal macht man dort mit den Sinnen (oder Sinnesorganen) Erfahrungen, die einen wirklich prägen. Zum Beispiel jagte auf meiner letzten Schule ein Knödel (fetter Mensch) das nächste. Dazu fällt mir ein Spruch von meinem besten Freund ein. Ich zitiere: "Denk' an die fetten Leute! Du willst doch nicht auch so werden, oder?". Ouhja.Das ekligste aller Knödel war vom Verhalten her wirklich das Schlimmste aller Knödel. Ich erinnere mich noch, wie sie sich mit Gebrüll ihre Hose hochzog, da sie jemand darauf hingewiesen hat, dass man ihren Halbmond (fetter Arsch) gesehen hat. (Oder zumindest einen Großteil davon). Es war ein sehr appetitlicher Anblick mit erotischen, celluliteübersäten Zügen. Da haben nur noch die Arschhaare gefehlt...

 

Kommen wir vom Auge zur Nase. Vieler werden mit Sicherheit vermuten, was jetzt auf sie zukommt: Schweißgeruch. - Aber holla und vom Allerfeinsten! Er ist nicht nur beim täglichen Sportunterricht anzutreffen, sondern häufig auch in den allseits beliebten und überfüllten Schulgängen. Wenn das nur der Fall gewesen wäre...  Einmal war ich mit jemandem in einer Klasse, der so nach Schweiß roch, dass die Fliegen freiwillig zur Tür wieder hinausflogen, waren sie einmal drinnen. Er war nicht oft da, doch wenn ER da war, wünschte ich mir ICH wäre nicht da gewesen. Man muss es sich ungefähr so vorstellen: Er saß ein paar Sekunden in dem Raum und in sekundenschnelle stank der ganze Raum nach seinem speziellen Körpergeruch. Das dann 6 Stunden mit ihm durchzuhalten, halte ich schon für eine reife Leistung. Eine noch reifere Leistung wäre es gewesen, wenn der Täter sich Deo anstatt Zigaretten angeschafft hätte. Oder zumindest T-Shirts, anstatt ärmellose T-Shirts. Eines Tages wurde er sogar aufgrund "penetranten Körpergeruchs" nach Hause geschickt. (Kein Witz!!) Zu späterer Zeit meldete er sich aus unerklärlichen Gründen von der Schule ab: " Ich habe keinen Bock mehr! Die anderen mögen mich nicht! Der Unterricht ist scheiße!". Ahjaaa...

 

...

*Namen von der Redaktion geändert!

Ende.

12.6.10 12:45
 


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