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Buch wurde etwas überarbeitet ;) + 1 neues Kapitel!

Hallo =]

Ich habe natürlich nicht nachgelassen, sondern habe mich in letzter Zeit ein bisschen über das Prolog (Vorwort) und das Epilog (Nachwort) gekümmert. Besonders im Epilog sind Dinge erwähnt, die mir persönlich sehr viel bedeuten und auch Erinnerungen hervorrufen. Und vielleicht werden mich die Leser dadurch etwas mehr verstehen, wieso ich so bin, wie ich bin.

Ansonsten habe ich ein neues Kapitel angefangen. "Trendhuren." heißt es. Dort sind ähnlich wie in "Verbale Kommunikation." kleinere Absätze aufgelistet mit Erlebnissen und Meinungen. Nicht entgehen lassen.

Lieben Gruß

N.

3.10.10 22:23


Mein Elend goes Facebook!

Hallo. =]

"Mein Elend." ist seit neuestem auch als "Fan-Site" auf Facebook zu finden und sucht noch eine ganze Menge "Anhänger".=P Also haut in die Tasten!

http://www.facebook.com/home.php?#!/pages/Mein-Elend/134892726532405

 

16.7.10 00:25


Textauszug Kapitel 5: "Verbale Kommunikation."

Nabend. =]

Ich dachte, es sei mal wieder an der Zeit, etwas online zu stellen, da ich in den letzten Wochen so gut wie gar nichts online gestellt habe. xD 

Wie dem auch sei, ich wünsche viel Spaß. ;-)

 

...

Sonntag früh um 09:30 Uhr. Ich sitze auf der Terasse und genieße gerade meine Morgenzigarette, als ich bemerkte, dass  Schönebergs* mal wieder in ihrem Badezimmer umherwuselten und das Fenster auf Kipp hatten. Schönebergs sind die „Spießigen“ aus der Nachbarschaft. Und sie haben ihr Haus auch direkt neben unseres gebaut. Gemecker nonstop. Wegen den kleinsten Dingen. Auch diese Badezimmergeschichten, die meine Eltern und ich unglücklicherweise immer mal wieder mitbekommen, wenn wir auf der Terasse sitzen, sind ein innerlicher Rückwärts-Orgasmus für uns. An diesem Sonntag nahm ich aufeinmal ein Klatschgeräusch wahr und folgenden Satz vom Alten: "Schöne dicke Arschbacke!". (Das, was ich mir dann die nächsten 10 Minuten vorstellen musste, verdarb mir sogar die Lust auf Nikotin.)

 

Auch ich wurde irgendwann 20 Jahre alt. Ich hatte auch noch unter der Woche Geburtstag, was ich schon mal ziemlich gräßlich fand. Und als ob das nicht genug wäre, fing auch noch meine rechte Burstwarze an, zu jucken. Und das eineinhalb Stunden durchgehend. War sehr schön. Vor allem, weil ich gerade im Unterricht saß und mir irgendwann nur noch die rechte Brust rieb, in der Hoffnung, diesen Juckreiz irgendwie besänftigen zu können. Irgendwann war es in der Klasse ziemlich still, als ich mich zu einer Klassenkameradin drehte und zu ihr meinte  "Ich hasse das 20. Lebensalter!" - "Wieso denn das?" - "Mein rechter Nippel juckt nun schon seit einer verfluchten Stunde!". Die Augen meines Lehrers wanderten direkt zu meinen Brüsten, als ich ihn ansah und so fragte: "Ist irgendwas, Herr Walhoch*?". - "Nene, alles in bester Ordnung...".

 

Da ich ein Jahr gezwungen dazu war, mit dem Zug zu reisen, traf ich innerhalb dieser Zeit auch auf eine Kreatur, bei der man ehrlich nicht wusste, ob es eine Frau oder ein Mann war. Ich weiß nur, dass (wie sich herausstelle, war es eine SIE) diese Person ziemlich viel Masse besaß, einen kurzen Haarschnitt hatte und fast 1,90m misste. Eines Tages stand ich mit einem Bekannten am Bahnsteig in Braunschweig und wartete auf den Zug. SIE war auch da, hatte ein gelbes Shirt mit schwarzen Streifen an und stand über der Markierung, nah den Gleisen. Mein Bekannter sagte, er wolle kurz gucken, ob der Zug schon kommt, als ich ihn lautstark darauf hinwies, dass er sich vor der dicken Hummel in Acht nehmen sollte. Da er aber so lachen musste, konnte er das "Nach-dem-Zug-gucken" auch gleich wieder vergessen.

 

Ironie des Schicksals. Am Bahnhof in Braunschweig war folgende Durchsage zu hören: " Der Zug nach Rheine verspätet sich aufgrund einer Störung im Betriebsablauf um zirka 10 Minuten.". Ich verbrachte 10 Minuten im Wärmeraum. Und wartete. Auf den Zug. Ich guckte irgendwann wieder auf die Uhr. Es waren bis jetzt sogar schon 18 Minuten vergangen und die Bahn war immer noch nicht da. Ein Passant: "Ja... es ist doch immer so...Erst sagen sie 10 Minuten, dann werden es 20 Minuten und so weiter... Janz schlimm.". Ich gab ein "Es kann nur besser werden" von mir. Etwa fünf Sekunden nach meinen Worten ertönte die Lautsprecherdurchsage. "Aufgrund der Störung im Betriebsablauf wird der Zug von Braunschweig nach Rheine entfallen!".

*Namen von der Redaktion geändert!

...

 

Ende.  

 

 

15.7.10 23:30


Textauszug 2 Kapitel 3: "Schule."

Guten Tag,

da heute Samstag ist, und ich normalerweise die Textauszüge Freitags wöchentlich online stelle, möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich es gestern mehr oder weniger "verschwitzt" habe. Hier ist aber jetzt (endlich) ein zweiter Teil aus dem Kapitel "Schule." online. 

Viel Spaß beim Lesen. =]

Liebe Grüße

 

...

Meistens fühlte ich mich gerade zu Sommerbeginn so und wenn eigentlich auch draußen unterrichtet werden konnte. Ich öffnete im letzten Schuljahr oft das Fenster, um zumindest drinnen die frische Luft der Natur genießen zu können, da ich immer auf der Fensterseite saß. Doch Frau Salz meinte, das Fenster immer wieder schließen zu müssen, da ihr kalt war, ging ich jedes Mal aufs Neue auf die Barrikaden und das wiederum endete auch jedes Mal wieder damit, dass ich eine schwachsinnige Dis(s)kussion mit dieser Frau führen musste, wieso sie sich nicht dicker anzieht. Ich meine wir "kleinen Schüler" hatten auch so unsere Bedürfnisse und es war ja wohl nicht zuviel verlangt, im Frühling das Fenster offen stehen zu lassen, vor allem, da niemand aus dem Raum eine Pollen- oder Gräserallergie vorwies. Vielleicht aber zog es bei ihr "unten". (Die Frau trägt nämlich keine Unterwäsche...)

Gegen Jahresende kam aber der Brüller, als Herr Finateder (Sportlehrer) und verschiedene Entspannungstechniken beibringen wollte. Zwischen Yoga, progressive Muskelentspannung und autogenes Training fand sich auch Meditation. In Gruppen erarbeiteten wir je ein Thema. Ich beschäftigte mich mit dem Meditieren, da ich mich hobbymäßig schon damit auseinander setzte und Erfahrungen sammelt hatte. Doch der Lehrer wusste ja alles "besser".

Im Körper eines jeden Menschen sind sehr viele verschiedene Chakren (Hauptenergiezentren) vorhanden. Um wirklich richtig meditieren zu können, ist es wichtig, die sieben Hauptchakren zu öffnen. Das ist gerade das allerwichtigste bei dieser Entspannungstechnik und der Lehrer wollte uns ehrlich weismachen, dass es unwichtig sei?! "Er habe sich selbstverständlich sehr viel damit auseinandergesetzt."

Also ich für meinen Teil weiß ja nicht, wie Herr Finateder sich das beigebracht hat, aber seine Methoden scheinen ziemlich für den Arsch gewesen zu sein. Ich finde es eine Frechheit, etwas unterrichten zu wollen, wobei man selber keinen Schimmer von dem hat, was man andere Menschen lehren will. Wenn man von der Theorie schon keinen Plan hat, könnte man die Praxis dieser Unterrichtseinheit wenigstens nach draußen verlegen. Entspannungstechniken bei Sonnenschein und leichter Brise im ruhigen Park. Was gibt’s Besseres? Aber Herr Finateder wollte uns lieber im stickigen Klassenzimmer fast brutal verschimmeln lassen. Ich befand mich seitdem mit diesem Mann auf Kriegsfuß, ohne Rücksicht auf Verluste.

  Bääh, Hier hörts auf. Aber als kleine Entschädigung habe ich mir gedacht, ich stelle einen weiteren kleinen Teil online. :

 

Ich bezeichne die Schule manchmal auch als "Schauplatz für kuriose Dinge". Manchmal macht man dort mit den Sinnen (oder Sinnesorganen) Erfahrungen, die einen wirklich prägen. Zum Beispiel jagte auf meiner letzten Schule ein Knödel (fetter Mensch) das nächste. Dazu fällt mir ein Spruch von meinem besten Freund ein. Ich zitiere: "Denk' an die fetten Leute! Du willst doch nicht auch so werden, oder?". Ouhja.Das ekligste aller Knödel war vom Verhalten her wirklich das Schlimmste aller Knödel. Ich erinnere mich noch, wie sie sich mit Gebrüll ihre Hose hochzog, da sie jemand darauf hingewiesen hat, dass man ihren Halbmond (fetter Arsch) gesehen hat. (Oder zumindest einen Großteil davon). Es war ein sehr appetitlicher Anblick mit erotischen, celluliteübersäten Zügen. Da haben nur noch die Arschhaare gefehlt...

 

Kommen wir vom Auge zur Nase. Vieler werden mit Sicherheit vermuten, was jetzt auf sie zukommt: Schweißgeruch. - Aber holla und vom Allerfeinsten! Er ist nicht nur beim täglichen Sportunterricht anzutreffen, sondern häufig auch in den allseits beliebten und überfüllten Schulgängen. Wenn das nur der Fall gewesen wäre...  Einmal war ich mit jemandem in einer Klasse, der so nach Schweiß roch, dass die Fliegen freiwillig zur Tür wieder hinausflogen, waren sie einmal drinnen. Er war nicht oft da, doch wenn ER da war, wünschte ich mir ICH wäre nicht da gewesen. Man muss es sich ungefähr so vorstellen: Er saß ein paar Sekunden in dem Raum und in sekundenschnelle stank der ganze Raum nach seinem speziellen Körpergeruch. Das dann 6 Stunden mit ihm durchzuhalten, halte ich schon für eine reife Leistung. Eine noch reifere Leistung wäre es gewesen, wenn der Täter sich Deo anstatt Zigaretten angeschafft hätte. Oder zumindest T-Shirts, anstatt ärmellose T-Shirts. Eines Tages wurde er sogar aufgrund "penetranten Körpergeruchs" nach Hause geschickt. (Kein Witz!!) Zu späterer Zeit meldete er sich aus unerklärlichen Gründen von der Schule ab: " Ich habe keinen Bock mehr! Die anderen mögen mich nicht! Der Unterricht ist scheiße!". Ahjaaa...

 

...

*Namen von der Redaktion geändert!

Ende.

12.6.10 12:45


Textauszug Kapitel 3: "Schule."

Guten Morgen =],

und hier kommt mal wieder mein wöchentlicher Textauszug. (xD) Ich wünsche viel Spaß. Genießt diesen schönen Tag, das Wetter ist sehr sonnig.

Liebe Grüße

 

...

Herr Meier pflegte eine extreme Abneigung gegen mich. Und das als mein Biolehrer. Mein Untergang war geweiht.

Er unternahm mit mir bzw. gegen mich ziemlich lächerliche Dinge. Er sagte -ich zitiere- "Du passt in meinem Unterricht zu wenig auf!". (Ha, Ha. Der war gut. Vielleicht lag es auch an Ihrer Gestalt, weswegen ich meinen Augen nicht unbedingt Krebs schenken wollte.). Ich tat im Biologieunterricht grundsätzlich das was ich wollte - Ich zog mich zurück und schrieb meine Texte. Doch einmal sollte es nicht so sein: Er stritt sich wirklich wegen meines verdammten CollegeBlocks mit mir. Er zog an einem Ende und ich am anderen. "Jaja, kleine Briefchen schreiben! Das kannst du dem Direktor gleich erzählen!", brüllte er dabei.

"Erstens schreibe ich keine Briefchen, zweitens stinkt ihr Atem so entsetzlich dass ich mich freiwillig dazu bereiterkläre Ihnen Tic Tac zu kaufen und drittens ist es meine Sache, ob ich in Ihrem dämlichen Unterricht aufpasse oder nicht!", fauchte ich zurück.

Das Resultat der Stunde war, dass ich rausgeschmissen wurde und ihm von nun an ein doppelt so großer Dorn im Auge war als sonst schon.

Selbstverständlich war ich jedoch nicht nur die diejenige, die in der Schule für Unterhaltung sorgte. Es gab genügend Vollidioten, die mir tatkräftig beiseite standen, die Schülerschaft zum Lachen zu bringen, wenn auch unbewusst

 

Januar, 2007. Ich besuchte zu dem Zeitpunkt die Berufsschule, um meinen Hauptschulabschluss nachzuholen. In meine Klasse ging Kevin*. Ein dämlicher HipHopper, der durch seine Kifferei auch die letzte funktionierende Gehirnzelle getötet hatte. Es war gerade Pause, als Kevin wie ein irrer in die Raucherecke stürmte und mit hochrotem Kopf an uns vorbeirauschte. Sein Kopf sah aus, als würde er gleich explodieren. Die Schweißtropfen rollten nur so sein Gesicht herunter. Er winkte uns grinsend und außer Atem und verschwand in der Menge. Hinter ihm lief ein Rewe-Mensch her. Verärgert und fluchend. Ich werde dieses Szenario nie vergessen, weil ich vor Lachen schon weinte. Am Ende stellte sich heraus, dass er dämlich genug dazu war, bei Rewe zwei Dosen Cola zu klauen, weil er dann angeblich verdurstet wäre. "Wozu? Der ist doch so fett, der brauch nichts trinken. Er hat genug gespeichert.", dachte ich mir dazu nur.

 

Dezember 2009. Ich hatte nun bis hier hin meinen erweiterten Realschulabschluss erworben und stand kurz vor der Ausbildung. Ich ging jetzt in Braunschweig zur Schule und ließ die Peiner Vollidioten hinter mir. (Worüber ich bitte auch ziemlich glücklich war.). Meine neue Klasse gefiel mir. Nette Leute. Und nicht zu vergessen auch Chaoten. Aber diese Chaoten waren gleichzeitig auch nett. Ich wusste bis dato nicht, dass es sowas überhaupt geben kann, aber was solls.

Aufgrund Platzmangels in den Räumlichkeiten der Berufsschule wurden wir in die nebenanstehende Sonderschule und deren Räumlichkeiten abgeschoben. (Denkt ja nicht, das gefiel uns... ) Auf jeden Fall hatten wir gerade Pause und Ahmet* musste so dringend auf die Toilette, dass er den Fehler machte und nicht rüber zu unserer Schule ging, sondern auf die Toilette in die Sonderschule ging.

Er musste wohl groß und war gerade am drücken, als er nach oben blickte und bemerkte, dass ihm insgesamt 24 Augen beim Scheißen beobachteten. Er erschreckte sich im ersten Moment so sehr, dass er einen Fahren ließ und es richtig röhrte.

"Macht’s Spaß?", fragte er frech. Die 12 Kinder, die ihn bei seinem Geschäft beobachteten fingen an zu kreischen und verließen fluchtartig die Toilette. Ahmet zog sich die Hose hoch und rannte sogleich zu unserer Lehrerin und berichtete ihr das, verbunden mit einer Beschwerde.

Natürlich bekamen wir das alle mit. Und da wir so lachen mussten, konnte sich es die Lehrerin auch nicht länger verkneifen und lachte Ahmet mal eben mit aus. Er nahm es zum Glück aber mit Humor.

 

Natürlich hat man (oder Frau) in der Schule nicht immer nur was zu lachen.

Ihr alle kennt den Film "Forrest Gump" mit Tom Hanks. Am Anfang des Films sitzt er auf einer Bank und isst Pralinen. Neben ihm sitzt eine ihm unbekannte Person, zu der er sagt: "Meine Mutter sagte einmal zu mir, das Leben sei wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt.".

*Namen von der Redaktion geändert!

...

 

Ende. 

4.6.10 06:34


Textauszug Kapitel 2: "Fastfood."

Hallo.

Hier ist ein Textauszug, wie versprochen, aus Kapitel 2 "Fastfood.". Viel Spaß beim Lesen.

Liebe Grüße

 

...

Während ich mir so meine Chilli Cheese Nuggets (vegetarisch!) in mich reinstopfte, warf ich einen Blick nach links. Dort setzte sich eine deutlich korpulentere Frau auf den Platz. Mit einem Arsch, so groß wie ein Flugzeuglandeplatz und Brüsten, die größer als Wassermelonen waren. Ihr Bauch war eine einzige Spielwiese für Kinder und ihre Beine hatten die Masse 90-60-90. Sie trug eine Brille und ihr Dreifach-Doppelkinn war auch nicht zu verachten.

Ich hörte einen Moment lang auf zu kauen. Vor allem, als ich die beiden beladenen Tabletts sah, die sie mit sich herumtrug. Auf einem waren sechs diverse Burger und zwei große Pommes. Auf dem anderen befanden sich zwei 9er Chicken Nuggets, zwei 0,5l gefüllte Getränke-Becher, drei 9er Chilli Cheese Nuggets und drei Eis.

Ich sah meine Begleitung an und war sprachlos. Wenn es doch wenigstens sechs Salate gewesen wären…

Als mein Kumpel und ich mit Essen fertig waren, war die Frau noch voll dabei. Immer wieder sah er zu der Frau rüber, schaute danach mich an und konnte sich das Lachen nicht verkneifen. (Bei meinem Blick war das auch durchaus verständlich!). Als wir den Laden verließen, blieb ich kurz an ihrem Tisch stehen und fragte "Wollen Sie das etwa alles allein essen?". - "Ja, ich habe Hunger.", antwortete sie darauf. "Ach du Scheiße!", dachte ich mir in diesem Moment. Ich ging raus und steckte mir eine Zigarette an.

Mein Bekannter und ich sahen ihr von draußen weiterhin beim Fressen zu und schüttelten immer wieder die Köpfe vor Unfassbarkeit. Vielleicht würde ihr Sport etwas gut tun. Es war ja auch ein Wunder, dass sie es sogar schon von ihrem Haus bis zum Auto geschafft hatte, um hier her zu fahren. Vielleicht hat sie sich ja etwas einpacken lassen, wer weiß. Dann geht die Völlerei eben Zuhause weiter.

...

 

Ende. 


 

27.5.10 21:49


Textauszug 2 Kapitel 1:

Hey =],

da ich über mehrere Privatmails in Erfahrung gebracht habe, dass der erste Textauszug aus dem 1. Kapitel "Zugfahren." gut ankam und viele sich mehr Auszüge aus dem Kapitel wünschen, habe ich beschlossen, einen zweiten Textauszug aus dem Kapitel online zu stellen. Viel Spaß beim Lesen.

Liebe Grüße 

 

...

Aber wenn man so in der Bahn sitzt, sieht man auch, was für Gestalten eigentlich so in deinem Umfeld rumrennen. Das eine Mal hat sich eine Frau, geschätzte 20 Jahre alt, neben mir gesetzt, die aussah, wie eine französische Edel-Nutte. Sie hatte ein Septum-Piercing, welches zum Rest jedoch nicht so gut ins Bild passte. Sah aber auf irgendeiner Weise trotzdem schick aus, muss ich sagen.

Und den einen Ausländer werde ich auch nie vergessen. Er sah aus, wie ein zukünftiger Kinderschänder mit Job als Bombenleger. (Zumindest meiner Meinung nach!). Schöner, krausiger Vollbart und die heftigsten Augenbrauen, die ich jemals gesehen hatte. Es waren dicke Augenbrauen. Wenn er sich das Gesicht wäscht, würden seine Augenbrauen bestimmt das ganze Wasser aufsaugen. Somit müsste er wenigstens kein Geld für Handtücher ausgeben. Was nicht alles Vorteile hat... Außerdem trug er ein kleines Käppchen in pink. Sein Gewand hatte die Farben Schwarz und Azurblau. Welch gräßliche Farbkombination bei einem männlichem Subjekt .

Nichtsdestotrotz war er aber nicht der einzige, der ein furchtbares Äußeres pflegte. Einst sah ich einen Kerl, bei dem ich nichtmal wusste, was er darstellen sollte, bzw. welcher Subkultur er angehören mag. Er trug einen langen, schwarzen Ledermantel und einen schwarzen Rock, kombiniert mit schwarzen Oma-Overknees, die diese Rillen haben. Dazu stinknormale weiße, alte, dreckige Sportschuhe und einen dunkelblauen Pulli von Nike. Seine Haare -er hatte einen Pottschnitt- waren fettig. Er fuhr mit der Hand einmal durch seine "Mähne" und die Haare blieben kerzengerade stehen. Ich sehe diesen Mann immer mal wieder und er rennt jedes Mal so rum. (Also ich meine damit nicht dieselben Klamotten, sondern den Stil!). Er scheint zwischen 20 und 25 Jahre alt zu sein und stinkt jedes Mal so dermaßen nach Schweiß, dass die Fliegen ihn bevölkern, wie einen 6. Kontinent. Manche Menschen haben wirklich keine Skrupel vor nichts. Das wurde mir damit bewiesen. 

...

 

Ende.

 

25.5.10 14:43


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